Diagonale
Festival des österreichischen Films
13.–18. März 2018, Graz

Pressestimmen 2015

Abschied mit Besucherrekord: Auf profunde, seriöse und professionelle Weise präsentierte Barbara Pichler das aktuelle heimische Filmschaffen und machte das Festival zu einem Pflichttreffen für die Filmbranche. Positiv fällt die verstärkte Internationalisierung auf, die Vernetzung sowohl der Filmemacher als auch der Produzenten hat stark zugenommen.

Salzburger Nachrichten, Martin Behr, 23.3.2015

 

Vielfalt im Experimentellen und neue Talente: Die letzte Diagonale unter Barbara Pichler ging am Sonntag zu Ende. Pichler hat das Festival wieder deutlicher profiliert.

Der Standard, Dominik Kamalzadeh, Isabella Reicher, 23.3.2015

 

Die Diagonale ist ein Anknüpfungspunkt und eine Drehscheibe. Ob dicht gedrängt in Foyers vor Saaleinlass, beim Publikums- oder Werkstattgesprächen oder zufällig in einem nahen Café – in der Diagonale- Woche ist die Begeisterung für das bewegte Bild überbordend.

fm4.orf.at, Maria Motter, 21.3.2015

 

Sieben Jahre hatte sie das Festival in Graz mit Leidenschaft und ebenso diplomatischem wie kämpferischem Sinn für gezielte Innovationen geleitet. Dazu gehört auch die Öffnung des nationalen Filmfestivals nach außen durch ein – dieses Jahr der französischen Filmemacherin Mia Hansen-Løve gewidmeten – eigenes Programmfenster und Pointierung statt Breite in der Präsentation des heimischen Filmschaffens.

epd film, Silvia Hallensleben, 1.4.2015

 

Der österreichische Film kann also Vieles sein, seine Regisseure und Regisseurinnen sind Österreicher mit, manchmal, „exotischen“ Namen, die hier oder irgendwo auf der Welt zu Hause sind. Und genauso bunt wie diese Filmmenschen sind auch ihre Filme. Es gibt ihn: Den österreichischen Film außerhalb des Alpen-Klischees! Es lohnt sich danach jetzt im Kino Ausschau zu halten. Oder man fährt nächstes Jahr im März nach Graz, und schaut sich das Treiben aus der Nähe an.

ARD Blog, Christine Dériaz, 23.3.2015

 

Pichler hat während ihrer Wirkungszeit einige positive Änderungen vorgenommen, eine der wichtigsten: Nicht mehr alle im Vorjahr im Kino gezeigten Filme auf der Diagonale noch einmal vorzuführen, sondern auch hier eine bedachte Selektion zu treffen und damit das Label „österreichischer Film“ nicht mehr nur zu repräsentieren, sondern auch bewusster infrage zu stellen.

Wiener Zeitung, Alexandra Zawia, 17.3.2015

 

Das Kino, wie es heute aus Österreich kommt, ist kein reiner Haneke-Seidl-Club mehr; es sind vermehrt junge Stimmen aufgetaucht in diesem Zeitraum, die trotz (oder gerade wegen) notorischer Budgetknappheit innovative Ideen entwickeln mussten, um ihre Filme zu finanzieren. Pichler hat diesen Trend frühzeitig erkannt und die Diagonale für Experimentelles noch weiter geöffnet, als sie zuvor schon war: Sonderreihen und Avantgarde bildeten schon immer einen guten Kontrapunkt zum Werkschau-Charakter, den die Diagonale von ihren Statuten her haben muss. Unter Pichler hat die Diagonale ihre Erdung (wieder)gefunden, was nicht banal bedeutet, sondern aufgeklärt und klar fokussiert. Sie ist ein Gegenentwurf zum beschleunigten Medienkonsum und dem geänderten Rezeptionsverhalten vieler junger Menschen.

Die Furche, Matthias Greuling, 11/2015

 

Barbara Pichler, die der Diagonale sieben Jahre lang ein prägnantes Gesicht gegeben hat, hat ihren Vertrag auf eigenen Wunsch nicht verlängert. Ein Festival brauche Bewegung, meint sie und möge damit vielleicht auch anderswo Gehör finden.

taz, Silvia Hallensleben, 24.3.2015

 

Das Besondere an diesem Festival ist, dass es seine Rolle immer wieder reflektiert. Darüber nachdenkt, was seine Aufgaben sind – z.B. der Branche als Sprachrohr zu dienen – und was es repräsentieren soll – nämlich die Vielfalt der österreichischen Filmkultur. Darüber hinaus wird die gesellschaftliche Rolle von Film unterstrichen: Wir werden darauf aufmerksam gemacht, dass Filme Schlüssel zur kollektiven Selbsterkenntnis sein können. So haben die Diagonale-Besucher/innen in der Grazer Frühlingssonne die Chance ihre kulturellen Stereotypen zu überprüfen.

Filmvilág, Zsófia Buglya, 5/2015

 

Selten waren beim Filmfestival Diagonale in Graz Abspänne stärker gespickt mit ausländischen Produktionsfirmen oder Fördergebern. Das bekommt dem heimischen Film. Er öffnet sich, weil er den Filmemacherinnen und Filmemachern Perspektiven, Erzählweisen und Begegnungen eröffnet. Er schafft ein neues Heimatgefühl. Eines, das sich wunderbar anfühlt.

Kleine Zeitung, Julia Schafferhofer, 22.3.2015

 

Die diesjährige Diagonale geht Sonntagabend zu Ende – und Bedauern kommt auf bei dem Gedanken, dass es die letzte sein wird, die von der kompetenten und engagierten Festivalleiterin Barbara Pichler ausgerichtet worden ist. Pichler beendet heuer ihre Intendanz auf eigenen Wunsch und hinterlässt ihrem Nachfolger-Duo Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber ein brummendes, bestens aufgestelltes Festival.

Kurier, Alexandra Seibel, 22.3.2015

 

Blickpunkt österreichischer Film: Sechs Tage volles Programm bietet die Diagonale. Das Festival österreichischen Films mit Hauptwohnsitz in Graz zeigt was sich so alles auf der heimischen Kinofront abspielt. Für diesen cineastischen Ausnahmezustand ist heuer zum letzten Mal Intendantin Barbara Pichler verantwortlich.

ATV Highlights, 10.3.2015

 

Der Glaube an den Abbildcharakter von filmischen Bildern wird im österreichischen Kino konsequent erschüttert. Eine Einstellung ist in den meisten Fällen zunächst eine Einstellung bevor sie etwas repräsentiert. Nicht nur aus diesem Grund waren es erneut die Filme der Rubrik Innovatives Kino, die man als Aushängeschild des Festivals bezeichnen konnte.

kino-zeit.de, Patrick Holzapfel, 26.3.2015

 

Auch die heurige Ausgabe der Diagonale in Graz vermittelte eindrücklich die Vielfalt des österreichischen Films: Große Dokumentarfilme konnte man ebenso entdecken wie meditative und sperrige Spielfilme, aber auch klassisches Genrekino fehlte nicht.

kultur-online.com, Walter Gasperi 23.3.2015

 

Kurze, experimentelle Arbeiten österreichischer Filmschaffender genießen weltweit in einschlägigen Expertenkreisen hohes Ansehen. Internationale Gäste wundern sich bisweilen, dass es in Graz schwierig sein kann, Tickets für die tendenziell sperrigen Programme zum „Experimental Cinema“ zu bekommen. Nun, das hohe Qualitätsniveau hat sich herumgesprochen. Wobei zu Recht der Begriff des „Experimentellen“ fallengelassen wurde, sind doch zahlreiche Filmschaffende über Versuchsanordnungen hinausgewachsen, haben sich im Verlauf der Jahre ein kontinuierliches Œuvre erarbeitet.

orf.at, Hans Christian Leitich, 19.3.2015

 

Verstörte Figuren, verfremdete Welt: Das Filmfestival Diagonale bot düstere, welthaltige Erzählungen.

profil, Stefan Grissemann, 21.3.2015

 

So war auch die Diagonale unter Barbara Pichler keine Personale der Chefin, was dem Festival sehr gut getan hat und es wahrscheinlich mehr geprägt hat als andersherum. Anders ausgedrückt, es war ihr ganz sicher wichtiger, dass in ganz Graz die roten Sackerin im Schaufenster stehen als ihr Name.

media biz, Wolfgang Ritzberger, 203/2015

 

 

Für die Stadt bedeutet die Diagonale längst nicht nur eine kulturelle Bereicherung, sondern auch wirtschaftlich bringt das jährlich stattfindende Filmevent einiges an Umwegrentabilität. Für die Gast- und Beherbergungsbetriebe bringt die Diagonale eine zusätzliche Belebung.

Wirtschaftsblatt, Helmut Bast, 20.3.2015

 

Die Diagonale ist der Pflichttermin für Filmliebhaber und Filmschaffende! Am Grazer Filmfestival wird österreichischer Film zelebriert wie Christoph Waltz bei den Academy Awards. Rund 26.000 Besucher kommen jährlich nicht nur zum Filmschauen, sondern zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem österreichischen Filmwesen zusammen. Um viereckige Augen zu vermeiden, bietet die Diagonale ein reges Rahmenprogramm.

The Gap 148/2015

 

Seit nun mehr 18 Jahren macht das Filmfestival Diagonale Graz zur Hauptstadt des österreichischen Films. Von morgen bis zum Sonntag präsentiert sich die Diagonale wieder quer durch alle filmischen Genres, als Plattform und Treffpunkt der Filmbranche und bietet ein Best-of aktuellster heimischer Produktionen.

ORF III, Kultur heute, 16.3.2015

 

Es ist die letzte Ausgabe unter der Leitung von Barbara Pichler. Seit 2008 hat die Kuratorin, Publizistin und Film Vermittlerin die Geschicke der Diagonale gelenkt und dabei das Programm gestrafft. Nicht zuletzt war das eine Notwendigkeit, denn auch heuer wurden wieder mehr 500 Filme eingereicht.

Ö1, Kulturjournal, 16.3.21015

 

Die Diagonale ist das Mekka der Film-Experten oder überhaupt des österreichischen Films. Das ganze konzentrierte Interesse liegt auf österreichischen Produktionen und hat einen riesigen Publikumsandrang in Graz. Das Besondere ist, dass Preisgelder ausgeschüttet werden.

Servus TV, Servus am Morgen, 19.3.2015

 

Die Reihe der Programme zum „Innovativen Kino“ gehören für mich bei der Diagonale zu den Fixpunkten. Man könnte sogar sagen, ich baue mein Programm rund um diese Avantgarde-Filmblöcke. Das liegt zum einen an meinem grundlegenden Interesse an der filmischen Avantgarde, und zum anderen, dass hierin (wie auch in der dokumentarischen Form) die besondere Stärke des österreichischen Filmschaffens liegt.

jugendohnefilm.com, Rainer Kienböck, 4.4.2015

 

Filmhotspot Graz: Stattliche 157 Filme zeigt die diesjährige Diagonale in Graz. Zwischen 17. und 22. März wird die steirische Landeshauptstadt wie alle Jahre zur heimischen Filmmetropole. Neben Kurzfilmprogrammen und einem Wiedersehen mit Produktionen aus dem vergangenen sind es allerdings die Erst- und Uraufführungen respektive die Premieren, die das Publikumsinteresse auf sich ziehen.

Format, 13.3.2015

 

Diagonale: Das sind alljährlich fünf intensive Tage mit alten Bekannten und neuen Gesichtern im Filmschaffen Österreichs, beschaut, beklatscht, bewertet. Besonders der Dokumentarfilm ist in Österreich stark und vielschichtig.

Film & TV Kameramann, Christine Dériaz, 20.3.2015

 

So bleibt Barbara Pichlers super-redliche, unaufgeregte und zurückhaltende Art im Gestalten des Festivals zu loben, mit der sie ganz die vielen Stärken des österreichischen Films ins Zentrum der Aufmerksamkeit stellte.

Kronen Zeitung, Martin Gasser, 23.3.2015

 

Ja, Graz ist sogar Film-Hauptstadt – zumindest einmal im Jahr, wenn mit der Diagonale, das Festival des österreichischen Films, in der Stadt ist. Neben einem Jahresrückblick der besten österreichischen Filme – stehen vor allem auch Filme abseits des Mainstreams und heimische Nachwuchstalente im Mittelpunkt.

Meine Woche 12/2015

 

Wenn man das Programm von Diagonale-Leiterin Barbara Pichler sorgfältig studiert, gewinnt man den Eindruck, dass ihr in diesem Jahr ein besonderer Mix gelungen ist: Neben fix etablierten Größen der österreichischen Filmszene, wie Karl Markovics mit seinem neuen Spielfilm SUPERWELT, oder Nikolaus Geyrhalter, dem eine Personale gewidmet ist, sind auch viele überwiegend junge österreichische Filmschaffende der nächsten Generation stark vertreten.

Creative Austria 3/2015

 

Die Diagonale 2015 ist vorbei. Wir blicken zurück auf erschütternde Dramen, sprachlos machende Dokumentationen, herzhafte Comedy und packenden Horror – ja, die Vielfalt des Festivals des österreichischen Films ist auch in diesem Jahr mehr als offensichtlich.

DVD-Forum.at, Daniel Fabian, 22.3.2015

 

Graz ist dieser Tage der Nabel der Filmwelt. Die Diagonale kann auch mit einem hohen Anteil an Steirischen Filmemacherinnen und-machern aufwarten.

ORF 2, Steiermark heute, 18.3.2015

 

Graz ist dieser Tage eine Reise wert: Das Festival des österreichischen Films steht an. Wundern Sie sich also nicht, wenn zwischen Dienstag und Sonntag kommender Woche verstärktes Fußgängeraufkommen zwischen den Grazer Festivalkinos herrscht.

tele 11/2015

 

Barbara Pichler, die das Festival seit 2009 sehr erfolgreich geleitet hat, verkündet ihren Abschied von der Festivalbühne. Sie hat bei ihrer Programmierung mit großer Entschlossenheit immer die Vielfalt im österreichischen Film betont und der Diagonale damit zu einem Ruf der Offenheit verholten. Ihr ruhiger, überlegter Zugang zum Festival sorgte für eine positive Stimmung in der Branche und bei den Kinobesuchern.

celluloid, Matthias Greuling, 2/2015

 

Frauen führen Regie: Wer nach interessanten Kinoperlen sucht, ist bei der Diagonale, dem Festival des österreichischen Films, in Graz richtig. Von 17. bis 22. März bilden neue Filme von Frauen einen Schwerpunkt.

Flair 3/2015

 

So viel ist sicher: Das Festival des österreichischen Films entwirft auch im letzten Jahr unter der Leitung von Barbara Pichler das Bild lebendigen und vielfältigen Filmschaffens, hält Überraschungen bereit und verspricht zahlreiche spannende Begegnungen mit der heimischen Filmkunst.

Steiermark Report 3/2015

 

Ein Vermächtnis Barbara Pichlers sind die Tributes an europäische Filmemacherinnen, die der Diagonale inmitten der österreichischen Jahresschau einen angenehmen internationalen Ausgleich bescheren. Dieses Jahr ist das mit der französischen Filmemacherin Mia Hansen-Løve besonders gut geglückt.

Dolomiten, Marian Wilhelm, 24.3.2015

 

Heuer waren auch unter den Spielfilmen etliche angenehme Überraschungen zu finden. Spielfilme, die auch beim österreichischen Publikum beliebt sind, während dieser Teil des österreichischen Kinos im Ausland nicht so angesehen ist wie die Dokumentar- und Experimentalfilme aus Österreich.

Ekran, Anja Naglič, 5/2015

 

Seit 1998 wird die steirische Landeshauptstadt jedes Jahr Mitte März zum Nabel der rot-weißroten Filmwelt. Das Angebot der Diagonale kann sich auch heuer sehen lassen, das Publikumsinteresse ist enorm.

tv-media, 12/2015