Diagonale
Festival des österreichischen Films
13.–18. März 2018, Graz

Pressestimmen 2013

 

Die Diagonale 2013 gab mit starken Debüts und Filmexperimenten Anlass zu Optimismus: Um diese Bandbreite heimischen Filmschaffens weiter zu garantieren, sind kulturpolitische Maßnahmen vonnöten. […] Dass es für all diese gerne als „schwierig“ bezeichneten Arbeiten ein Publikum gibt, zeigt auch ein neuer Höchststand von rund 25.000 Diagonale-Besuchern.

Der Standard, Dominik Kamalzadeh/Isabella Reicher, 18.3.2013

 

Ausverkaufte Häuser um elf Uhr vormittags, hitzige Filmdiskussionen bis spät in die Nacht: Wer die Diagonale 2013 in Graz besucht hat, fand das viel zitierte österreichische Filmwunder in der Leidenschaft gespiegelt, die das heimische Kino heute in seinem Publikum entfacht. […] Barbara Pichlers Diagonale ist kein Starvehikel, sie zeigt die Vielfalt und Eigenart des heimischen Kinos – und dass die nächste Generation an ihren eigenen Wundern bastelt.

Kleine Zeitung, Ute Baumhackl, 17.3.2013

 

Die aktuelle Filmsaison wird in Österreich ganz und gar von den großen Erfolgen Michael Hanekes und Ulrich Seidls dominiert. In so einer Situation kommt ein nationales Festival wie die Diagonale […] wie gerufen. Denn dort reicht es nicht, bloß vier Filme zu spielen, und so bekommt man einen Eindruck davon, was im Schatten der beiden Alpha-Regisseure so passiert. Eine ganze Menge, so stellt man bald fest. Österreich ist reich an Talenten, und die künstlerischen Strategien sind vielfältiger als noch in den Jahren davor.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Bert Rebhandl, 21.3.2013

 

Das Grazer Austrofilmfest Diagonale […] erwies sich auch in diesem Jahr als blühender Garten, in dem man fünf Tage lang Wunderpflanzen und Avantgarde-Biotope aller Art aufspüren konnte. […] Zu Unrecht gilt Österreichs innovatives Kino als sperrig, auch das zeigte die Diagonale 2013.

profil, Stefan Grissemann, 18.3.2013

 

Noch immer steckt die Filmszene Österreich voller Überraschungen, den verkrusteten Förderbedingungen zum Trotz.

taz, Dominik Kamalzadeh, 28.3.2013

 

Selten schwamm der österreichische Film so obenauf wie heuer – medial zumindest. Umso mehr steht die Diagonale deshalb in der Rolle der Durchleuchterin des Darunter, Dahinter, Danach – und bisweilen Abseitigen.

allesfilm.com, Thomas Taborsky, 7.3.2013

 

Elf Uhr in Graz. Der Kinosaal ist voll. Und zwar nicht irgendein mickriger Saal mit Kleinformat-Leinwand, sondern der große Saal des KIZ RoyalKinos, der über 300 Plätze fasst. Und das unter der Woche. Zu sehen ist das Kurzspielfilm-Programm 2 mit vier völlig unterschiedlichen Beiträgen junger österreichischer Filmemacher.

kurier.at, Stella Reinhold, 15.3.2013

 

Den Mehrwert des heimischen Filmschaffens kann man wieder in den kommenden fünf Tagen bei der Diagonale entdecken, Vielfalt in Form und Inhalt ist die Devise.

Ö1 Morgenjournal, 13.3.2013

 

Vom österreichischen Film gibt es wieder einmal ein kräftiges Lebenszeichen – diesmal nicht in Hollywood, sondern in Graz. Bis Sonntag dreht sich in der steirischen Landeshauptstadt wieder alles um den heimischen Film, und der zeigt auf der Diagonale auch in diesem Jahr wieder seine gesamte Bandbreite.

ZIB 24 (ORF 1), Tiziana Aricò, 14.3.2013

 

Jede Branche braucht eine Basis. Die Diagonale ist von 12. bis 17. März wieder Ausstellungs- und Diskursraum für die heimische Filmszene; sie hat sich in den letzten zehn Jahren zum Brachentreffpunkt schlechthin entwickelt. […] Und so zieht die österreichische Filmbranche heute mehr denn je an einem gemeinsamen Strang, was nicht zuletzt auch der Diagonale zu verdanken ist.

Wiener Zeitung, Matthias Greuling, 12.3.2013

 

Die Abschlussgala sorgte für Preisglanz bei einem Querschnitt des heimischen Filmschaffens, das längst unüberschaubar geworden ist. Im fünften Jahr als Intendantin tat Barbara Pichler ihr Bestes und dampfte etwa die Jahresrückblick-Sektion ein.

Die Presse, Christoph Huber, 17.3.2013

 

Neben abgefeierten Produktionen des letzten Jahres, etwa von Haneke oder Seidl, bietet das Spielfilm und Dokumentarfilmprogramm der Diagonale natürlich auch nicht wenige Uraufführungen und österreichische Erstaufführungen. Darunter vielversprechende Arbeiten von jüngeren Filmemachern.

Falter, Tiz Schaffer, 13.3.2013

 

Natürlich geht es auf dem Festival des österreichischen Films auch um international bereits anerkannte Positionen. Die Diagonale sucht aber darüber hinausgehend ständig auch das Verborgene, das Vergessene, das Noch-nicht-Entdeckte und setzt Akzente dort, wo es bis dahin keine gab. Sie will die Filmkultur nicht nur abbilden, sondern auch formen. […] Betonenswert ist, dass die Diagonale – über den Wettbewerb hinaus – auch ein Forum ist, wo Fragen und Bedenken eines Metiers Gestalt gewinnen, eine Stimme erhalten und das aus hiesiger [ungarischer] Sicht vor allem deshalb beneidenswert ist.

Filmvilág 5/2013, Zsófia Buglya

 

Barbara Pichler, die Intendantin des Festivals des österreichischen Films, konnte aus dem Vollen schöpfen: In der Sparte Kunst/Avantgardefilm ist das Filmland Österreich auch im internationalen Vergleich sehr gut aufgestellt, wie die 30 für Graz ausgewählten Filme mehrheitlich unterstreichen.

Salzburger Nachrichten, Martin Behr, 15.3.2013

 

Das österreichische Kino ist nicht nur ausgesprochen produktiv, bemerkenswert sind auch die vielen jungen Talente.

Dnevnik, Tanja Lesničar Pučko, 13.3.2013

 

 

Numbers are growing (participant- as well as audience-wise), and everyone who comes loves it – not least for the perfect balance between novelties, networking opportunities, partying and a thorough concern for film history. […] the Diagonale, Austria’s cinematic home-run, has opened up and energetically developed into an international event with yet a highly reflexive potential to avoid the general trends of the law in which film festivals shall turn into either mere entertainment-business-industries or spaces ruled by discourse (and disco) only. In Graz, the focus can easily be set on films, and, yes, we like that. In the end, that’s what we are here for.

sensesofcinema.com 7/2013, Barbara Wurm

 

Die Diagonale – das Festival des österreichischen Films – scharrt bereits in den Startlöchern: Von 12. bis 17. März verwandelt sich die steirische Landeshauptstadt wieder ins Epizentrum heimischer Filmkunst und wird hunderte Cineasten in die Kinosäle locken. Kein Wunder, bietet das Programm immer wieder aufs Neue ein breites Potpourri filmischer Höhepunkte.

Steirische Wirtschaft, 14.2.2013

 

Kurzfilme fristen oft ein undankbares Dasein in der Marginalienspalte. Von der Kritik teilweise als nicht vollwertig abgetan, werden sie auch vom Publikum oft wenig bis gar nicht beachtet. Völlig zu unrecht, wie einige Beispiele auf der Diagonale beweisen. […] Eines muss man der Diagonale lassen: Sie gibt einem immer wieder das gute Gefühl, dass man sich keine Sorgen um den heimischen Filmnachwuchs machen muss. Erstaunlich frisch weht der Wind aus den verschiedenen Filmhochschulen.

orf.at, Sonia Neufeld, 16.3.2013

 

Der Mangel wird zunehmend als Herausforderung, nicht als Hindernis wahrgenommen – in der Produktion wie in der künstlerischen Gestaltung. Intuition, Vertrauen in die eigene Sichtweise und radikale Konsequenz in der Umsetzung zeichneten die Siegerfilme aus. Das ist auf der Diagonale keine Ausnahme. Bemerkenswert ist allerdings die Vielfalt der Ergebnisse und wie selbstverständlich diese Projekte – nicht selten Debüts – von den Autoren und Autorinnen umgesetzt wurden. Das goutierte auch das Publikum: 25.000 Diagonale-Besucher bedeuten 1.300 mehr als im Vorjahr. Das stimmt vorsichtig zuversichtlich für die unmittelbare Zukunft des österreichischen Films. Das heißt nicht, dass sich die Kulturpolitik gemütlich im Kinosessel zurücklehnen kann. Ganz im Gegenteil.

profil.at, Stephan Wabl, 18.3.2013

 

Filmfestivals werden gerne mit starbesetzter, konsensfähiger Dutzendware eröffnet, nicht so die Diagonale: Der diesjährige Eröffnungsfilm Paradies: Hoffnung von Ulrich Seidl, der letzte Teil seiner Paradies-Trilogie, ist weder das eine noch das andere. […] Es war ein Auftakt, der Lust auf mehr avanciertes Kino machte.

artmagazine.cc, Andrea Winklbauer, 25.3.2013

 

Darüber hinaus hat man den Eindruck, dass die Stadt das Festival wirklich lebt. In den Grazer Schaufenstern, Cafés und Restaurants hängt jeweils mindestens ein Diagonale-Plakat. Am sichtbarsten wird dieser gegenseitige Respekt zwischen Festival und Publikum aber anhand des Programms: Die Diagonale stellt einen fünf Tage lang vor das angenehme Dilemma aus einer Vielzahl spannender Filme zu wählen.

Kinečko, Lukáš Sigmund, 15.3.2013

 

Die Diagonale zeigt einmal mehr, was der österreichische Film kann, welch unbändige kreative Kraft in ihm steckt.

Raiffeisenzeitung, Ulrich Ahamer, 6.3.2013

 

Seit Jahren ist die Diagonale der Branchentreffpunkt für die heimische Filmszene und zugleich auch eine vielfältig gestaltete Auslage des Filmschaffens in Österreich.

Die Furche, Matthias Greuling, 6.3.2013

 

Die Diagonale, das Festival des österreichischen Films, ist neben dem Vorführen der Produktionen des Vorjahrs auch immer ein […] Laufsteg des Sehens und Gesehenwerdens, egal ob man nun einen Film im Festival hat oder nicht, bei der Diagonale in Graz herrscht ein dichtes Aufkommen an österreichischen Filmschaffenden; Austausch und Netzwerken erwünscht.

artechock.de, Christine Dériaz, 14.3.2013

 

Die Diagonale tut das, was sie als Festival des österreichischen Films am besten kann: die Jungtalente der nationalen Filmbranche zu zeigen, bevor sie am internationalen Markt entdeckt und geehrt werden. Zu sehen am rechten und linken Murufer sind mehr als 100 filmische Vorzeigeprojekte.

Creative Austria 3/2013

 

Vielmehr wollen wir hier dem österreichischen Film und seinen verschiedensten Vertretern eine Lanze brechen – Stoff dafür gibt es mehr als genügend. Am besten kann man sich davon jährlich bei der Diagonale einen guten Überblick verschaffen, denn auch das renommierte Festival war bzw. ist gekennzeichnet vom Aufwärtstrend und den großen Erfolgen der Filmproduktionen unseres Landes.

Die Brücke 4/2013, Günther Trauhsnig

 

Innovativ, schamlos, Diagonale

fm4.orf.at, Maria Motter, 1.3.2013

 

Graz ohne Waltz(er) … aber dafür mit spannenden Debutfilmen, bewährt Hochqualitativem und einem Hauch Pulp.

skug.at, Curt Cuisine, 3.3.2013

 

Die 16-jährige Festivaltradition bestätigt: Die Diagonale hat ihre eigene Struktur, die verdiente Unterstützung offizieller Autoritäten sowie der Fachöffentlichkeit und freut sich über ständig wachsenden Publikumszuspruch. Mit anderen Worten: Die Diagonale ist ein integraler, schöpferischer und sehr angenehmer Bestandteil der österreichischen Filmindustrie, in den es sich lohnt zu investieren.

Informácie Klub filmových novinárov SSN, Edita Uhríková, 1.4.2013

 

Der Erfolg des Festivals spricht für sich – ganz Graz stand im Zeichen der roten Plakate, Taschen und Transparente, die Kinos wurden gestürmt.

mediabiz 4/2013, Wolfgang Ritzberger

 

Wer in der Steiermark vom Filmemachen träumt, muss schnell hinaus in die Welt. Zur Diagonale kommen viele von ihnen wieder nach Hause.

Megaphon 3/2013, Harald Koberg