Diagonale
Festival des österreichischen Films
13.–18. März 2018, Graz

Jury Dokumentarfilm’18

Attila Boa © Dominique Gromes

Attila Boa (Kameramann, Autor, CH/AT)
Geboren 1966 in Bern. Studierte Theaterwissenschaft und Philosophie und arbeitet als Beleuchter, Kameramann sowie im Produktionsbüro. Als Kameraassistent von Wolfgang Thaler war er bei Filmen von Michael Glawogger und Ulrich Seidel dabei. Als Kameramann drehte er unter anderem Michael Glawoggers Spielfilm Das Vaterspiel, Andreas Pichlers Das Venedig Prinzip, Markus Imhoofs More than Honey und Forgotten Space von Allan Sekula und Noel Burch. Beim Dokumentarfilm Effi-Hasi führte er gemeinsam mit Dominique Gromes Regie. Für Johannes Holzhausens Dokumentarfilm Das Grosse Museum, bei dem er mit Jörg Burger die Kamera machte sowie für Untitled von Michael Glawogger und Mona Willi wurde er bei der Diagonale ausgezeichnet, für letztere Arbeit erhielt er den Deutschen Kamerapreis. Sein Essay „Zur Verteidigung der Traurigkeit“ erschien 2015 im Verlag Bibliothek der Provinz.

 

Martina Haubrich © Steffen Runke

Martina Haubrich (Produzentin, CALAFILM, DE)
Master in Amerikanistik, Theater- und Filmwissenschaften an der Freien Universität Berlin. Bis Dezember 2016 gemeinsam mit Gunnar Dedio Kogeschäftsführerin von LOOKS Filmproduktionen in Berlin. Produktion internationaler Dokumentarfilme wie Michel Petrucciani von Michael Radford, Von Caligari zu Hitler und Hitlers Hollywood von Rüdiger Suchsland sowie Spielfilmen wie Michael Kohlhaas von Arnaud des Pallières und Licht von Barbara Albert. Im Dezember 2016 Gründung von CALAFILM als Produzentin und geschäftsführende Gesellschafterin mit Alexandre Geisselmann und Reno Koppe. Weitere Gesellschafter/innen sind die Regisseurinnen und Autorinnen Angelina Maccarone und Barbara Albert und der österreichische Produzent Michael Kitzberger von Geyrhalter Filmproduktion. CALAFILM dreht ab Februar 2018 den ersten Spielfilm Stillstehen von Elisa Mishto als deutsch-italienische Koproduktion.

 

Hannah Pilarczyk © Barbara Dietl

Hannah Pilarczyk (Kulturredakteurin, Spiegel Online, DE)
Geboren 1977, wohnt und arbeitet in Berlin. Seit 2009 im Kulturressort von Spiegel Online. Sieht und rezensiert für ihre Arbeit als Redakteurin sowie für verschiedene Jurys (unter anderem First Steps, Grimme-Preis, Seriencamp) Filme und Serien. Spricht im Radio (Deutschlandfunk Kultur, radioeins) über Musik. Ist Mitglied im Kuratorium des Hauses des Dokumentarfilms und sitzt im Beirat des Verbandes der deutschen Filmkritik. Hat 2012 den Sammelband „Ich hatte die Zeit meines Lebens: Der Film ‚Dirty Dancing‘ und seine Bedeutung“ im Verbrecherverlag herausgegeben.