Diagonale
Festival des österreichischen Films
19.–24. März 2019, Graz

Großer Diagonale-Preis des Landes Steiermark

Bester österreichischer Spielfilm:
Christian Frosch für Murer – Anatomie eines Prozesses

 

€ 15.000, gestiftet vom Land Steiermark/Kultur

sowie ein Gutschein über
€ 4.000, gestiftet von The Grand Post – Audio & Picture Post Production

sowie ein Gutschein über
€ 2.000, gestiftet von Mischief Films – Filmdatensicherung

Murer – Anatomie eines Prozesses © Ricardo Vaz Palma/Prisma Film 1200×800

Die Begründung der Jury:
„Dieser Film ist wichtig, eine minutiöse Auseinandersetzung mit Österreichs Vergangenheit und ihrer Wirkmacht bis ins Heute. Zugleich aber sticht er als ästhetische Erfahrung heraus, ist vielschichtig und psychologisch komplex, und brillant gespielt. Er schafft es, Prozessakten auf der Leinwand lebendig werden zu lassen. Ein wirklich großer Gerichtsfilm – ganz ohne Helden, aber voller Portäts der Conditio humana. “

Das Preisgeld erhält der/die Regisseur/in des Films, den Gutschein die Produktionsfirma des Films. In die Auswahl für den Großen Diagonale-Preis/Spielfilm kommen alle österreichischen Kinospielfilme*, die im Programm der Diagonale’18 präsentiert werden.

Jury Spielfilm:
Carmen Gray (Filmkritikerin, NZ)
Christoph Gröner (Festivalkurator, Filmfest München, DE)
Martin Gschlacht (Kameramann, Produzent, coop99, AT)

 

* Als österr. Film gilt gemäß den Statuten der Diagonale ein Film, dessen Regisseur/in österreichische/r Staatsbürger/in ist bzw. in Österreich lebt und/oder der von einer österreichischen Produktionsfirma (bei Koproduktionen: Mehrheitsanteil österr. Finanzierung) produziert wurde. Vom Wettbewerb ausgenommen sind nur mit österr. Minderheitsbeteiligung hergestellte Filme von Regisseur/innen, die nicht in Österreich leben bzw. die nicht die österr. Staatsbürgerschaft innehaben, sowie Fernsehproduktionen, die nicht auf eine Kinoauswertung abzielen.