Diagonale
Festival des österreichischen Films
19.–24. März 2019, Graz

FilmprogrammRegisseur/innen | Spielplan


Freitag, 22.03.
14:00 Uhr, Schubertkino 1
Samstag, 23.03.
21:00 Uhr, Rechbauer

to forget

Innovatives Kino kurz, AT 2019, 17 min, ohne Dialog
Sammelprogramm: Innovatives Kino Programm 5

Eine auf abgelaufenem Filmmaterial festgehaltene Reise, die in verblassten, verfärbten, gekippten, überblendeten oder durch Bewegung abstrahierten Bildern – in Nicht-Bildern – den Prozess des Vergessens visualisiert. Durch surreales Sounddesign und eine grandios tranceartige Komposition macht to forget (oder to get) die Transformation als unheimliche Erfahrung spürbar.

Suchende Kreis- und Reißschwenks über Wälder, Fahrten durch menschenleere Landschaften und Tempelanlagen, gekippte Kamerablicke aufs Meer. to forget (oder to get) ist eine auf abgelaufenem Super8- und 16mm-Film festgehaltene Reise durch Litauen, Slowenien, São Paulo, Rio de Janeiro, Athen, Wien und andere Orte – festgehalten auf Material, dessen Zersetzung bereits im Gange ist.
In verkratzten, verstaubten, schlierigen, bis zur Unkenntlichkeit verblassten und verfärbten, in wabernden, überblendeten und durch Bewegung abstrahierten Bildern – in Nicht-Bildern – findet Lydia Nsiah die adäquaten Ausdrucksmittel, um den Prozess des Vergessens zu visualisieren. Surreales Sounddesign und die grandios-tranceartige Komposition von Jejuno machen die Transformation von Erinnerung als unheimliche Erfahrung spürbar.
(Katalogtext, mk) 

Regie: Lydia Nsiah
Buch: Lydia Nsiah
Kamera: Lydia Nsiah
Schnitt: Lydia Nsiah
Originalton: Lydia Nsiah & Jejuno
Sounddesign: Jejuno
Produzent/innen: Lydia Nsiah
Produktion: Lydia Nsiah