Diagonale
Festival des österreichischen Films
28. März–2. April 2017, Graz

Filmprogramm | Spielplan | Regisseur/innen


Mittwoch, 29.03.
11:30 Uhr, Schubertkino 1

Am Rande Wiens findet die Besetzung der Arena statt. Man verbindet und filmt öffentliche Orte, politischen Aktivismus und Leonard Cohen: Im nur als Fragment erhaltenen Supersommer 23. 8. 1976 sind davon sechs Minuten zu sehen.
(Katalogtext, Alejandro Bachmann)

Programm 1:
Drei Begegnungen von Film, Pop und Musik. Als unreines Vorspiel: Wim Wenders’ 3 amerikanische LPs, geschrieben von Peter Handke, zeugt von der Kraft amerikanischer Popmusik, filmische Landschaftsbilder zu transformieren. Sieben Jahre später läuft Lou Reed in Langsamer Sommer in voller Länge auf dem Plattenspieler – als Soundtrack zum driftenden Dasein zweier Freunde in Wien. Im Jahr, als dieser Sommer ins Kino kommt, formiert sich ein anderer Supersommer – in einem filmischen Fragment der Arena-Besetzung, das den Auftritt von Leonard Cohen dokumentiert.

This is not America – Austrian Drifters
Suchbewegungen zwischen Film und Pop (1976–2014)
Sehnsuchtsort Amerika? Ausgehend von jenem Moment, in dem mit der Besetzung der Wiener Arena im Sommer 1976 Pop, Film und politische Haltung in besonderer Weise näher zusammenrückten, untersucht das sechsteilige Programm des Österreichischen Filmmuseums das Ineinander(-Wirken) von Pop und Film: Die Figur des Drifters steht dabei im Zentrum der Überlegung, wie Popkultur in Filmen sichtbar wird, was an Pop grundlegend filmisch sein könnte und wie sich Pop und Film gegenseitig infizieren. Eine sehenswerte Zusammenschau aus Pop, Punk und jeder Menge Pomp – von Dokumentation bis Fiktion, von Experimentalfilm bis Musikvideo, von Österreich bis Amerika. 

Regie: Fritz Köberl