Diagonale
Festival des österreichischen Films
13.–18. März 2018, Graz

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Vielleicht in einem anderen Leben
Spielfilm, AT/HU/DE 2010, Farbe, 96 min., OmeU
Diagonale 2011

Regie: Elisabeth Scharang
Buch: Silke Hassler, Peter Turrini, Elisabeth Scharang (nach dem Theaterstück „Jedem das Seine“ von Silke Hassler, Peter Turrini)
Darsteller/innen: Ursula Strauss, Johannes Krisch, Péter Végh, Orsolya Tóth, Franziska Singer, August Schmölzer u.a.
Kamera: Jean-Claude Larrieu
Schnitt: Alarich Lenz
Originalton: William Edouard Franck
Musik: Thomas Jarmer
Szenenbild: Alexandra Maringer
Kostüm: Margit Salzinger
Produzent/innen: Dieter Pochlatko, Nikolaus Wisiak, József Berger, Arno Ortmair
Produktion: epo-film
Koproduktion: Mythberg Films (HU), Film Line Produktions (DE)

 

Diagonale-Schauspielpreis 2011
Johannes Krisch


Ein Film wie ein absurdes Theaterstück: Kurz vor Kriegsende reißt bei einem Todesmarsch ins KZ Mauthausen die SS-Befehlskette. Gestrandet in einem Heustadel, beschließt eine Gruppe ungarischer Juden die Operette „Wiener Blut“ einzustudieren. Tatsächlich gelingt es, mittels der Kunst, vorherrschende antisemitische Ressentiments vorübergehend vergessen zu machen und bei den verbitterten StadlbesitzerInnen eine alte Sehnsucht zu wecken: Jene nach nach einem Leben, in dem Musik und Liebe noch ihren Platz hatten.