Diagonale
Festival des österreichischen Films
13.–18. März 2018, Graz

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FORÊT D’EXPÉRIMENTATION
Innovatives Kino kurz, AT/CA 2012, Farbe+SW, 22 min., ohne Dialog
Diagonale 2013

Regie, Buch: Michaela Grill
Musik: Andreas Berger
Weitere Credits: Tonaufnahmen: Steve Bates

 

Diagonale-Preis Innovatives Kino 2013
Bester innovativer Experimental-, Animations oder Kurzfilm


Zunächst ein Schattenspiel. Der Blick durch Baumwipfel lässt Wolken erahnen, das Dunkel droht selbst den letzten Lichtschein zu tilgen. Dann ein Perspektivenwechsel, das Bild flackert, der Sound oszilliert. Mit der Tierwelt dringt alsbald das Fabel-hafte ins Bild, zunächst unmerklich, später figurativ. Der Wald als Experimentierfeld der Wahrnehmung – von abstrakt bis real und wieder retour.

Katalogtext Diagonale 2013:

Der Blick durch Baumwipfel lässt Wolken erahnen. Getragen vom modulierenden Sound vermittelt sich Schönheit, Bedrohlichkeit. Immer tiefer dringt Michaela Grill in den Wald vor, während sich Bild und Ton transformieren. Wenn das Grün der Blätter im Windspiel wippt, hat die Wirklichkeit das Publikum kurzzeitig wieder. Was ist aber wirklich in dieser Welt des Fabelhaften, einer Welt filmischer Wahrnehmung? (red)

Im Modus einer faszinierten und zugleich forschenden Wahrnehmung werden die Grenzen zwischen Natur und Landschaft, tradierten Darstellungsformen und dem spielerischen Experiment, dem Abstrakten und dem Figurativen verhandelt. Aus der Bearbeitung eines bekannten visuellen und tonalen Alphabets entsteht so eine ganz eigene, eigenwillige filmische Erfahrung. (Barbara Pichler)