Diagonale
Festival des österreichischen Films
24.–29. März 2020, Graz

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Über Vergewaltigung
Dokumentarfilm, AT 1984, Farbe, 30 min., dOF
Diagonale 2019

Regie: Ilse Gassinger, Gerda Lampalzer, Anna Steininger

 

Diagonale im Dialog: Im Anschluss an das Kurzfilmprogramm „Points of View ... In Dialogue“ anlässlich des 40-Jahr-Jubiläums der Medienwerkstatt Wien findet ein Filmgespräch zwischen Gerda Lampalzer-Oppermann (Medienwerkstatt Wien) und Christiana Perschon (Golden Pixel Cooperative, Filmemacherin Sie ist der andere Blick u. a.) mit Antonia Rahofer statt. Mit Unterstützung der Diagonale-Hauptsponsorin Steiermärkische Sparkasse.

Das Programm anlässlich des vierzigjährigen Bestehens der Medienwerkstatt Wien widmet sich Fragen der Repräsentation, Inszenierung und Darstellung von Weiblichkeit(en). Videos aus den 1980er-Jahren treten in Dialog mit Produktionen der in Arbeitsweise und politischer Denkweise wahlverwandten Golden Pixel Cooperative.

Sozialpolitisch, technoparodistisch, queer und essayistisch. Das sind die Stichworte für ein Programm, das anlässlich des vierzigjährigen Bestehens der Medienwerkstatt Wien zusammengestellt wurde. Der Fokus liegt dabei auf der programmatischen Diversität der im kollektiv geführten Videostudio produzierten Arbeiten. Das Programm, das den Schwerpunkt des diesjährigen historischen Specials „Über-Bilder: Projizierte Weiblichkeit(en)“ aufgreift, widmet sich Fragen der Repräsentation, Inszenierung und Darstellung von Weiblichkeit(en). Dabei geht es sowohl um die Themen und Macharten als auch um die vermittelten „Frauen-Bilder“ der jeweiligen Arbeiten. Die vier Videos aus den 1980er-Jahren treten in einen Dialog mit zwei neueren Produktionen der in ihrer Arbeitsweise und politischen Denkweise wahlverwandten, jedoch wesentlich jüngeren Golden Pixel Cooperative, der sich in einem anschließenden Gespräch zwischen Christiana Perschon und Gerda Lampalzer-Oppermann fortsetzt.

Das Video Über Vergewaltigung verzichtet auf das Einzelbeispiel, das betroffen macht. Indem es das Verbrechen und seine gesellschaftliche Dimension objektiviert, macht es die Perfektion und die Geschlossenheit männlicher Herrschaft sichtbar.
(Birgit Morgenrath, in: Spektrum Film 1/85)