Diagonale
Festival des österreichischen Films
24.–29. März 2020, Graz

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DAS BILD DAS NICHTS ANZUBIETEN HAT
Innovatives Kino kurz, DE 2019, Farbe, 18 min., dOF
Diagonale 2019

Regie, Buch, Kamera, Schnitt, Sounddesign: Bruno Siegrist
Originalton: Bruno Siegrist, Clara Trischler
Weitere Credits: Stimmen: Dolores Winkler Bruno Siegrist Alice Escher Kameraassistentin: Clara Trischler
Produzent/innen: Bruno Siegrist

 

Eine Kamerafahrt entlang des Zauns um das Gebäude des Bundesnachrichtendienstes. Analoger Glasfilm, ein paar sichtbare Gebrauchsspuren des Materials, ansonsten ist der Frame weiß. Drei Stimmen im Dialog über das Verhältnis von Bildern, Betrachter/ innen und die Geschichte des Gebäudes. Eine Reflexion über visuelle Medien und die Frage nach deren Funktion im Kampf gegen die Mächtigen.

Eine Kamerafahrt entlang des Zauns um das Gebäude des Bundesnachrichtendienstes in Berlin. Auf das Bild des nach Unsichtbarkeit strebenden Ortes folgt die Leere. Analoger Glasfilm, ein paar sichtbare Gebrauchsspuren des Materials, ansonsten ist der Frame weiß. Drei Stimmen unterhalten sich versiert, assoziierend, kritisch über das Verhältnis digitaler und analoger Bilder zur Welt und zu den Betrachter/innen sowie über die Geschichte des Gebäudes. DAS BILD DAS NICHTS ANZUBIETEN HAT ist visuelle Herausforderung und Reflexion über visuelle Medien und stellt letztendlich die Frage nach deren Funktion im Kampf gegen die Mächtigen. Eingelassen ist man dabei in einen kognitiven Spagat, der das Bild aushebelt und es uns im selben Augenblick in all seiner politischen Insistenz vor Augen führt.
(Katalogtext, ab/mk)