Diagonale
Festival des österreichischen Films
19.–24. März 2019, Graz

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Anna Fucking Molnar
Spielfilm, AT 2017, Farbe, 105 min., OmeU
Diagonale 2018

Regie: Sabine Derflinger
Buch: Nina Proll, Ursula Wolschlager
Darsteller/innen: Nina Proll, Murathan Muslu, Uwe Ochsenknecht, Nadesdha Brennicke
Kamera: Carsten Thiele
Schnitt: Alarich Lenz
Originalton: Dietmar Zuson
Musik: Gerald Schuller
Sounddesign: Veronika Hlawatsch
Szenenbild: Ina Peichl
Kostüm: Erika Navas
Produzent/innen: Alexander Glehr, Franz Novotny, Ursula Wolschlager, Robert Buchschwenter, Kurt Mrkwiczka, Andreas Kamm, Oliver Auspitz
Produktion: Novotny & Novotny Filmproduktion
Koproduktion: Witcraft GmbH, MR-Filmproduktions GmbH

 

Sie ist am Ende. Er auch. Aufgeben? No way! Nach dem Verlust ihres Liebhabers und ihres Jobs ist die Theaterschauspielerin Anna Molnar (Nina Proll) am Tiefpunkt ihrer Karriere angelangt. Mit dem attraktiven Feuerwehrmann Christian (Murathan Muslu) tritt ein neuer Mann in ihr Leben. Doch auch er steckt in der Krise. In der romantischen Komödie kämpft eine lebens- und liebeshungrige Schauspielerin um ihren Platz in der Theater- und Filmszene. Einer der großen Aufreger der vergangenen Kinosaison in Österreich.

Die Theaterschauspielerin Anna Molnar (Nina Proll) ist am Tiefpunkt ihrer Karriere angelangt: Vor der Premiere ihres neuen Stücks erwischt sie ihren Liebsten in der Garderobe, wo er sie gerade mit einer jüngeren Kollegin betrügt. Molnar verliert daraufhin die Nerven, schmeißt ein paar Tabletten in ihren Beruhigungswhisky und klappt während der Vorstellung auf der Bühne zusammen. Mit dem feschen Feuerwehrmann Christian, der sie ins Krankenhaus bringt, tritt ein neuer Mann in ihr Leben. Und der ist ganz anders, als es die Diva gewohnt ist: romantisch, verständnisvoll und fürsorglich. Nach ihrem beruflichen und privaten Absturz zieht die Schauspielerin erst mal bei ihrem sexsüchtigen Vater (Uwe Ochsenknecht) ein, der seine Frau betrügt. Mit Jobs beim Fernsehen oder als Zauberassistentin versucht sie, sich über Wasser zu halten. Gleichzeitig kommen sich Molnar und ihr Retter näher, doch anfangs will es zwischen den beiden nicht recht klappen – zu verschieden sind die Lebenswelten, aus denen sie kommen. In der romantischen Komödie kämpft eine lebens- und liebeshungrige Schauspielerin um ihren Platz in der Theater- und Filmszene. Einer der großen Aufreger der österreichischen Kinosaison 2017/18.
(Katalogtext, ast)

Anna Fucking Molnar ist das rasante Drehbuchdebüt von Nina Proll, Regie führte Sabine Derflinger. Die beiden Frauen haben bei den Vorstadtweibern erfolgreich zusammengearbeitet, dies ist der erste gemeinsame Kinofilm. (…) Anna Fucking Molnar (…) ist geradezu singulär unterhaltsam in der österreichischen Kinolandschaft. Es ist ein warmherziger, witziger Film, und einer, der die Grenze zwischen willkommener Anmache und erniedrigendem Übergriff (…) ganz genau versteht. Endlich einmal darf der fantastische Murathan Muslu (bekannt aus Stefan Ruzowitzkys Die Hölle) die romantische Hauptrolle spielen, für die er gemacht ist. Robert Palfrader als patscherter Psychologe, Franziska Weisz als sympathische Ex, Nadeshda Brennicke als herzzerreißende Betrogene und Uwe Ochsenknecht als zerbrechlicher Frauenheld, alle geben mit Spielfreude und Gespür für Komödie in teils unmöglichen Akzenten ihr Bestes.
(Magdalena Miedl, Salzburger Nachrichten)