Diagonale
Festival des österreichischen Films
24.–29. März 2020, Graz

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TICINO
Innovatives Kino kurz, AT/IT 2017, Schwarzweiß, 3 min.
Diagonale 2018

Regie: Friedl vom Gröller
Buch: Konzept: vom Gröller
Darsteller/innen: Ivon Sango
Kamera: vom Gröller
Schnitt: vom Gröller
Produzent/innen: Friedl vom Gröller

 

Zwei Kinder an der Grenze zur Pubertät am italienischen Ufer des Ticino: frontale Großaufnahmen ihrer Gesichter und plastische Skulpturen, in denen sich der geschwungene Lauf des Stroms widerspiegelt. In körnigem Schwarz-Weiß fängt Friedl vom Gröller die Bildwirksamkeit von Menschen, Gegenständen und Landschaft ein, die Schönheit der Bewegung von Körpern und Licht. Ephemere Augenblicke, in denen sich der Fluss der Zeit offenbart.

Das italienische Ufer des Ticino – zwei Kinder an der Grenze zur Pubertät: ein Mädchen und ein Junge, die – charakteristisch für Friedl vom Gröllers Filme – in Großaufnahmen frontal in die Kamera schauen, dem Blick der Aufnahmeapparatur ausdauernd standhalten, bis unter der Oberfläche ihrer makellosen Antlitze eine geheimnisvolle Tiefe, ein unerklärliches Mysterium spürbar wird. In den geschwungenen Skulpturen des italienischen Künstlers Chiodi, die die Kinder in ihren Händen und vor ihre Gesichter halten, spiegelt sich der organische Lauf des Ticino wider.
In körnigem Schwarz-Weiß fängt vom Gröller die Bildwirksamkeit von Menschen, Gegenständen und Landschaft ein, die Schönheit der Bewegung von Körpern und Licht. Ephemere Augenblicke, in denen sich der Fluss der Zeit offenbart.
(Katalogtext, mk)