Diagonale
Festival des österreichischen Films
19.–24. März 2019, Graz

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Im Schatten der Utopie
Innovatives Kino kurz, AT 2017, Farbe, 24 min.
Diagonale 2018

Regie, Buch, Kamera: Antoinette Zwirchmayr
Schnitt: Hannes Böck & Antoinette Zwirchmayr
Musik: Matthias Peyker
Weitere Credits: Text Angelika Reitzer Regieassistent: Willy Kristen Stimme: Alma Juch, Sona MacDonald, Julia Gschnitzer
Produzent/innen: Klara Pollak
Produktion: xx

 

Im letzten Teil ihres filmischen Familien-Triptychons lässt Antoinette Zwirchmayr die Frauen zu Wort kommen: fragmentarische Erinnerungen der Großmutter, der Mutter und der Filmemacherin an Brasilien, mythisch-märchenhafte Imaginationen mit emanzipatorischem Potenzial. „Das kleine Mädchen, längst eine Frau, kann reisen und schauen und sprechen und der Spur ihrer eigenen Identität folgen. Wohin auch immer.“

Nachdem Antoinette Zwirchmayr dem Leben des Großvaters und des Vaters Raum gab, lässt sie im letzten Teil ihres filmischen Familien-Triptychons die Frauen zu Wort kommen: Ungreifbar-verlockend wie die Sirenen auf dem Felsen verkünden gesichtslose Stimmen Vergangenes aus der Perspektive der Großmutter, der Mutter und der Filmemacherin selbst. Fragmentarische Erinnerungen an ein fremdes Land und an in Verbrechen und Abenteuer verstrickte Männer treffen auf Schwarzkader und Bilder, die dem Bewusstsein eines Kindes entstammen: brasilianische Tänzerinnen, rote Lippen, exotische Früchte, leuchtende Pflanzen – mythisch-märchenhafte Imaginationen mit emanzipatorischem Potenzial. „Das kleine Mädchen, längst eine Frau, kann reisen und schauen und sprechen und der Spur ihrer eigenen Identität folgen. Wohin auch immer.“
(Katalogtext, mk)