Diagonale
Festival des österreichischen Films
13.–18. März 2018, Graz

Auge/Hand
Innovatives Kino kurz, AT 2016, Schwarzweiß, 4 min., kein Dialog
Diagonale 2017

Regie: Christina Lammer
Buch: Konzept & Realisation: Christina Lammer

 

Hände in Latex, Haut, Skalpelle, Nadel und Faden. Großaufnahmen von chirurgischen Eingriffen in Schwarz-Weiß: Präzisionsarbeit an einer Hand, am Augenlid, am offenen Herzen. Zwei 16mm-Filme, die sich dem Körper und chirurgischen Gesten widmen: Fragmentierung, Durchdringung und Neuschaffung als Prinzipien der Medizin und der Kunst – schmerzlich-invasiv und heilsam-berührend.

Hände in Latex, menschliche Haut, sterile Skalpelle, Nadel und Faden. Großaufnahmen chirurgischer Eingriffe in Schwarz-Weiß: Präzisionsarbeit an einer Hand, ein Schnitt am Augenlid, eine OP am offenen Herzen.
Auge/Hand und Herz, zwei 16mm-Arbeiten aus Christina Lammers fünfteiligem Filmkorpus Herzensangelegenheiten, sind mehr als dokumentarische Beobachtungen von Operationen. Die chirurgischen Gesten, die Lammers Bolex fokussiert, spiegeln sich auch im ästhetischen Vokabular der Filmemacherin: im sezierend nahen, taktilen Blick, der Körper zerteilt, abstrahiert, Tiefenschichten freilegt, und in der Sensibilität, mit der die Schnittstellen vernäht werden. Fragmentierung, Durchdringung, Neuschaffung als Prinzipien von Medizin und Kunst – schmerzlich-invasiv und heilsam-berührend.
(Katalogtext, mk)

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