Diagonale
Festival des österreichischen Films
13.–18. März 2018, Graz

DMD KIU LIDT
Spielfilm kurz, AT/DE 2014, Schwarzweiß, 54 min., OmeU
Diagonale 2014

Regie: Georg Tiller
Buch: Georg Tiller, Ja, Panik
Darsteller/innen: Andreas Spechtl, Stefan Pabst, Christiane Rösinger, Hans Unstern
Kamera: Claudio Pfeifer
Schnitt: Viktor Hoffmann, Marcin Malaszczak
Ton: Karina Kohler, Ingo Reiter
Musik: Ja, Panik, Hans Unstern
Sounddesign: Jochen Jezussek
Produzent/innen: Georg Tiller
Produktion: Subobscura Films

 

Ein Musikfilm, der keiner ist. Nicht der Prozess des Musizierens steht im Vordergrund, sondern die Umstände, aus denen Haltungen erwachsen, die schlussendlich in Musikstücken münden. Ein Film über ein Lebensgefühl also, das im Diskurspop des titelgebenden „Ja, Panik“-Albums anklingt: Melancholie.

www.subobscurafilms.com

Filmgespräch mit: Georg Tiller

Katalogtext Diagonale 2014:
Die Manifestation des Kapitalismus in unserem Leben ist die Traurigkeit. (Ja, Panik)

Ein Musikfilm, der, konventionell gedacht, gar keiner ist. Nicht der Prozess des Musizierens steht im Vordergrund, sondern die Umstände, aus denen Haltungen erwachsen, die schlussendlich in Musikstücken münden. In (be)stechendem Schwarz-Weiß erschafft Georg Tiller weite, offene Filmräume, in denen sich diese Haltungen im Stillen entfalten; Räume, die der Musikgruppe Ja, Panik als stilisierte Bühne dienen. (red)

Klassischer Dokumentarfilm ist der schwarz-weiß gedrehte DMD KIU LIDT keiner, eher ein Spielfilm, der von dem Lebensgefühl handelt, das in den Diskurspop-Texten des titelgebenden Albums anklingt: eine sich selbst beobachtende Melancholie, die ins Absurde kippt, kurz bevor sie sich allzu ernst nimmt. (Maya McKechneay)

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